Schlagwort-Archiv: Schulkinderprojekt

„Bee hungry“ Ernährungs Führerschein

Achtundzwanzig Lorsbacher Kinder sind nun stolze Inhaber. Sie haben an zwei Tagen alle 7 Wissensstationen absolviert und eine Menge über unser Essen, dessen Herkunft und Zubereitung erfahren.

Lebensmittel der Erntesaison und der globalen Herkunft zuordnen,

unser Brot – vom Korn bis zur Stulle,

Kresse für die Ernte zuhause aussäen,

Lebensmittelhaltbarkeit (MHD) und Lagerung aus der Nähe betrachten,

Honigbienen und die Bedeutung der Insekten kennenlernen,

auf dem Sinnes Parcours Lebensmittel ertasten und am Geschmack erkennen,

das sind die Aufgaben, die die Kinder in kleinen Gruppen für ihren Führerschein erfüllen, um den Stempel zu bekommen.

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Unsere Expressionismus Aktion mit dem Stadtmuseum Hofheim

Seit 11. Dezember haben wir hier eure wunderschönen und ausdrucksstarken NaturBilder gesammelt und veröffentlicht. Alle sind zu sehen in der ExpressionistenGalerie. Mitgemacht haben alle Generationen von 4 bis 86 Jahren! Das ist einfach großartig!

Unterstützt haben wir damit das Stadtmuseum Hofheim, das während des Lockdowns geschlossen bleiben musste und die aktuelle Ausstellung „HÖLLE & PARADIES. Der deutsche Expressionismus um 1918“ nur virtuell präsentieren konnte.

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Herbstferiencamp 2020

Die Wald-Müll-Expedition

Wir freuen uns außerordentlich die Arbeit der Herbstcamp Kinder zu präsentieren. Sie waren eine Ferienwoche lang mit dem Wald und seinem Zustand beschäftigt. Aufmerksam und durchaus kritisch haben sie gefilmt, was sie dort wahrgenommen haben. Der Hofheimer Förster Karlheinz Kollmannsberger steht den Kindern für ihre Fragen zur Verfügung und bringt Transparenz in die Arbeit eines Förster.

Als besondere kreative Leistung haben sie zusammen mit Urs Tilman Daun, der während der gesamten Woche die medienpädagogische Leitung hat, ihre Story vom „Hirsch Alien“ in Stop-Motion produziert.

Aber seht selbst!

…und teilt das Video eifrig, damit die Natur mehr Gerechtigkeit erfährt!

Eure ecokids aus Hofheim

Apfelernte und was ein Apfel werden kann

Die Zeit der Apfelernte hat begonnen. Die Bäume auf den Streuobstwiesen trage üppig Früchte. Wir dürfen mit 51 Kindern der Montessori Schule vier Bäume abernten.

Foto: Katrin Conzelmann-Stingl

Mit 51 Kindern einen einstündigen Fußmarsch durch die Stadt zurückzulegen, ist eine kleine Herausforderung. Mit vier gestandenen Betreuern halten wir alle gut in Schach. Am Ziel – das Gelände der kleinen Bienenschule –angekommen erklimmen einige sofort den alten knorrigen Kirschbaum. Andere sammeln Hagebutten für ein Mandala. Wieder andere nehmen sich die Brombeerhecken vor, die das Gelände wie die Rosen den Dornröschenturm umsäumen – vielleicht wartet dahinter ein Prinz?

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Abenteuer, lernen von der Natur – und viel Spaß!

Ferien in Kastel

Wer den kleinen Naturpark in Kastel noch nicht kennt, sollte dort an einem Sonntag mal hineingehen und zwischen Teichen die Pfade entlang streifen. Es ist erstaunlich zu beobachten, wie viele Arten dort ihr Zuhause haben, obwohl dicht am Wiesbadener Stadtrand und unweit der A 671.

Wildentenfamilie, Fotos: skr

In diesem Sommer werden dort Schulkinder eine Ferienwoche verbringen können. In das Leben mit der Natur einzutauchen, für eine Gruppe von rund fünfzehn Kindern im Alter von acht bis zwölf Jahren, wird nun möglich durch den Verein Cyperus 1901, Naturefund e.V. und uns ecokids.

Es brodelt im Suppentopf

Zur Ferienwoche gehören auch das Handwerken mit Holz und Ton, das Gärtnern auf einer dynamischen Agroforst Parzelle, ernten, Kräuter sammeln und verarbeiten, Kochen auf unserer Feuerstelle und den Park in all seiner wunderbaren Vielfältigkeit und mit allen Sinnen wahrnehmen.

Ein Weidentipi wurde eigens errichtet, in das die Kinder für die Ferientage einziehen und dort ihr Basislager einrichten. Von hier aus starten sie ihre Expeditionen.

Sie erhalten ein Logbuch, in das sie ihre Beobachtungen und Erlebnisse schreiben, auch ihre Forschungsergebnisse und Rezepte aus unserer Outdoorküche sollen ihren Platz darin finden.

Die Kinder werden mit dem Dynamischen Agroforst auf unserer kleinen Parzelle vertraut und bekommen Einblick in die Imkerei und die Erzeugnisse daraus.

Damit alle Naturforscher auf dem Gelände ihren Interessen und/oder Ihrer Abenteuerlust folgen können, sind stets drei qualifizierte Betreuer bzw. Fachkundige Teil der Gruppe.

Das Abenteuer stellt sich wie von selbst beim gemeinsamen Erleben und Ausprobieren ein und – es wartet hinter so manchem Baum. Mutige dürfen die eiskalte Quellwasserdusche benutzen oder mal in einen der Teiche steigen.

Wir wissen, dass Sie am liebsten selbst teilnehmen würden, aber Sie schauen einfach sonntags zwischen elf und fünf mal rein.

Klasse 6d der Wilhelm-Leuschner-Schule mit ihrem Projekt #plastanic als Installation während der Kulturtage AKK

Mit Informationen zum Umweltschutz kann man nicht früh genug anfangen. Am besten schon im Kindergarten und dann weiter in der Grundschule. Kinder sollen früh verstehen, dass wir unsere Natur, die uns den Lebensraum gewährt, nicht ausbeuten und missachten dürfen, sondern unser Verhalten in all unseren Lebensbereichen der Natur anpassen.

Wir haben mit der Wilhelm-Leuschner-Schule (Kastel/Kostheim) für ein Umweltprojekt im Rahmen der Kulturtage AKK Kontakt aufgenommen und offene Ohren gefunden. Die Schulleitung stand von Beginn an hinter allem was wir planten.

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Für die Kinder, die auf dem Bauernhof nicht dabei waren

Türöffner Tag der Maus!

Jedes Jahr am 3. Oktober öffnet die Maus die Türen und viele Kinder und Erwachsene kommen, um den Bauernhof zu erkunden und Dr. Schaab führt die Besucher Familien über sein Grundstück.

Hier wachsen Solitärsonnenblumen. Sie unterscheiden sich von den Sonnenblumen, die für Ölerzeugung angebaut werden, durch viele seitliche Stiele, an denen es weitere Blüten gibt.

Solitärsonnenblumen. Sie unterscheiden sich von den Sonnenblumen, die für Ölerzeugung angebaut werden, durch viele seitliche Stiele, an denen es weitere Blüten gibt.

Die Bienen im Stock haben sich schon zur Nachtruhe begeben, es ist Spätnachmittag. Sobald es kühl wird ziehen sie sich zurück, denn – sie können sich nur bei Wärme bewegen, da sie keinen Blutkreislauf haben, der ihren Körper auf konstanter Temperatur hält. Das erklärt, warum uns im Winter keine Mücken und andere Insekten begegnen

Luzerne wächst hier, die ohne Probleme die lange Trockenheit des Sommers hingenommen hat

Luzerne wächst hier, die ohne Probleme die lange Trockenheit des Sommers hingenommen hat, da sie sehr tierf wurzelt. Ihre Blüten sind wichtige Nahungsquellen für Insekten, meist Hummeln. Das Kraut dient als Viehfutter. Übringens überwintert die Luzerne und wird an selber Stelle mehrere Jahre genutzt.

Dr. Schaab erklärt das Projekt mit Naturefund e. V.
Durch Pyrolyse entsteht Pflanzenkohle. Diese wird dem Kompost zugefügt und daraus entsteht ein hervorragendes ökologisches Düngesubstrat #terrapreta
(portugiesisch = schwarze Erde) ist ein äußerst fruchtbarer Boden im Amazonasgebiet.
http://www.naturefund.de/projekte/dynamischer_agroforst/pflanzenkohle.html

Aus 4,5 Tonnen Äpfeln wurden übrigens heute am Tag der deutschen Einheit bzw. am Mausöffnertag 1.500 Liter süßer Most gekeltert.

Am Abend ruht sich Gabor von der Kelterarbeit aus.

Und – wer weiß wie viele  Äpfel Gabor gekeltert hat?
Malt ein Bild mit 4,5 Tonnen Äpfel.
Wieviel Kilogramm sind das überhaupt?

Schreibt es unter euer Apfelbild und schickt es an:

info@ecokids.education

oder

ecokids Katrin
Am Forsthaus 10b
65719 Hofheim

Alle Einsender bekommen ein Buch mit einem Rezept für einen überirdisch guten Apfelkuchen!

Obermayr Schule im Cyperuspark

Ein ecokids Programm aus der Naturpädagogik

Über Ralf Schaab vom Hof Erbenheim, mit dem wir für Projekte  zusammenarbeiten, kam die Anfrage der Obermayr Schule eine Erkundungstour durch den Cyperuspark zu machen.

Heute nun haben die Kinder, angeleitet von Claus Heinacker, die Teiche des Geländes erkundet. Da gibt es eine Menge zu entdecken! Claus ist für die Teiche des Naturgeländes zuständig. Manchmal geht er sogar im Taucheranzug auf den Grund, um dort nach dem Rechten zu sehen.

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Kinderkopf und Kinderhände gehören zusammen

Wenn man Kinder lässt und ihnen ein Stück Natur zur Verfügung stellt, werden sie aus tiefem Herzen kreativ und ein Kartoffelsack kann strahlen, leuchten, wärmen – oder ein Nadelkissen werden.

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