Malkohle selber machen – spannend!!!

Das ganze Projekt begleitet ein Erwachsener, denn wir machen Feuer. Ohne einen Erwachsenen könnt ihr nicht loslegen.

Wir beginnen mit dem Sammeln. Das alleine ist schon Spaß und spannend. Denn wir sammeln Stöckchen von Wein, Weide, Linde, Obstbäume. Oder wir finden beim Wald durchstöbern Stöckchen von Eichen, Buchen und Kastanien. Die sind härter und dann später fester beim Malen. Ein kleiner Spaß, der sich anbietet mit den Sammlern als Wettspiel durchzuführen, ist das Erkennen der Holzart.

Blechdose mit Deckel

Wir brauchen eine Blechdose, die sich verschließen lässt mit einem Blechdeckel.

Feuer: Katrin Conzelmann-Stingl

Dann machen wir das Feuer!

Unsere Stöckchen schneiden wir für die Größe der Blechdose zurecht, schnitzen die Rinde weg, stecken sie in die Dose und verschließen sie.

Die verschlossene Dose kommt ins Feuer für mindestens eine halbe Stunde.  In der Dose ist das Holz der großen Hitze des Feuers ausgesetzt. Jedoch gibt es keine Flammen, denn es kann kein Sauerstoff in die Dose gelangt.  Also verbrennt das Holz nicht, sondern kokelt und wird zur Kohle.

Kohle in der Dose

So haben das seit dem Altertum die Köhler gemacht. Sie haben Holz auf einen Haufen gestapelt und diesen luftdicht  verpackt mit Erde. Ein Meiler war das. Der Köhler hat in den Meiler Feuer gelegt, da aber kein Sauerstoff hinein kam, kokelte das Holz. Am Ende war Holzkohle entstanden, die wiederum zum Feuern benutzt wurde.

Wir wollen aber malen. Denn das geht mit Holzkohle wunderbar. Wenn die Dose nicht mehr heiß ist, kann man sie öffnen und mit den Kohlestiften gleich losmalen.

Beispiel: Katze mit Kohle, pinterest
Kopie einer Höhlenmalerei

Die ecokids wünschen allen Kindern frohe Ostern

Frohe Ostern!

Und für die Eltern, die den Osterhasen tatkräftig unterstützt haben beim Eier färben und bemalen, haben wir einen Kiss – unsere Verbeugung vor Ihrer Leistung im täglichen Spagat zwischen Job und Familie.

Diesen Spagat können wir etwas abfedern und ihre Kinder in unseren Workshops und Ferienangeboten in herzliche und qualifizierte Betreuung nehmen.

Wir haben ein Kontaktformular, über das Sie mit uns in eine erste Verbindung treten können. Sie treffen uns aber auch im Stadtmuseum Hofheim, samstags.

Oder am 22. April, dem Tag der Erde, an der Weilbacher Kiesgrube

Wir freuen uns mit Ihnen im Gespräch über Ihre  individuellen Bedürfnisse ein passende Programm zu finden, das Ihre Kinder fördert und bereichert und Sie ein wenige entlastet.
Melden Sie sich!

Frohe Osterfeiertage!

 

ein dreifach donnerndes Helau!

Fassenacht – ein sehr, sehr alter Brauch.

Karneval, Fastnacht, Fasching hat den Ursprung in der sechswöchigen Fastenzeit vor Ostern. Damals im Mittelalter*, wurden bei ausgelassenem Feiern die Essensvorräte verzehrt. Fleisch, Fisch, Eier, Schmalz konnten schwer über die Fastenzeit hinweg aufbewahrt werden, da es noch keine Kühlschränke gab. Die Ausgelassenheit führte zum Verkleiden. So konnte man sich jeden Schabernack erlauben, die Obrigkeit  (Könige, Fürsten und Militär) verhöhnen, ohne dafür mit unangenehmer Bestrafung rechnen zu müssen. Die Narrenfreiheit war geboren.

Über Jahrhunderte fand diese Gaudi ungebändigt in den katholischen Regionen statt. Dann wurde es der Obrigkeit zu bunt, und die Fastnacht wurde im 19. Jahrhundert streng organisiert. Den Beginn legte man auf den 11. November, den Martinstag.

Bis Anfang Januar finden wenige öffentliche Veranstaltungen statt, nur Sitzungen der Fastnachts- und Karnevalvereine.  Am Donnerstag vor der sechswöchigen Fastenzeit beginnt mit der Weiberfastnacht (Fastnacht der Frauen) die Straßenfastnacht.

Rosenmontag, das ist der  Höhepunkt im rheinischen Karneval mit Rosenmontagsumzügen, Paraden aus großen Wagen mit meist politischen Motiven, unendlich vielen Fastnachts- und Karnevalsvereinen, Trommel- und Blasorchestern und tausende Menschen, die zuschauen und dabei sein wollen. Am Dienstag gibt es die Lumpenbälle (Partys zum Tanzen in bunter Verkleidung).

Und am Aschermittwoch ist alles vorbei! Dann beginnt die Fastenzeit nach der christlichen Religion. Sie endet an Ostern.

Fastnachtsgarderobe – ecokids Upcyclingidee

Während der Fastnachtstage gibt es keinen sozialen Unterschied, das ist seit Jahrhunderten in der Gesellschaft verankert.
Mächtige und Niedere sind gleichgeachtet. Hier wird zum ersten Mal das Gleichheitsprinzip bei ausgelassenen Festen praktiziert und dies ist bis heute ein charakteristisches Merkmal des Karnevals.

Das Fasten bedeutet auf Essen, Getränke, Genussmittel ganz oder teilweise zu verzichten. Das Fasten gibt es auch in anderen Religionen wie dem Islam (Ramadan) und dem Judentum (Jom Kippur).
Auch die Adventszeit war ursprüngliche eine Fastenzeit, um sich auf Weihnachten vorzubereiten.

Mittelalter bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit, also etwa die Zeit zwischen dem 6. und 15. Jahrhundert. (Quelle: Wikipedia)

 

Winterferienwoche an der Montessorischule

Mit dem Schwerpunkt Werken in letzten Ferienwoche waren die Kinder der Montessorischule in Hofheim begeistert bei der Sache.
Seifenkisten bauen aus Altmaterial vom Wertstoffhof,  Holz schnitzen, eine kleine Garderobe aus einem Kleiderbügel und LED Lämpchen wurden angeleitet hergestellt.

Ein Batterielämpchen löten die Kinder hier.

Auch beim Mittagessen kochen waren die Kids beteiligt, Gemüseeintopf mit Würstchen drinnen geschnibbelt und draußen im Feuertopf gekocht.
Die Schnitzobjekte wurden im benachbarten Wald gesucht und gefunden, abgebürstet, getrocknet und dann kamen sie unter die Messer.

Winterferien 2018 unter dem Motto Werken.

Zum Abschluss haben wir im Stadtmuseum Naturfarben selbst hergestellt. Inspiriert durch die aktuelle Ausstellung der Arbeiten von Ida Kerkovius konnten die Kinder ihre eigenen Werke malen.

 

Farben aus der Natur

Bereits vor 30.000 Jahren verwendeten Menschen fein gemahlene Erde und Mineralien als Farbe. Kalk und Gips sorgten für weiße, Holz- und Knochenkohle für schwarze Farbtöne.

Hier liefert die ARD Wissenswertes zu Farben aus der Natur :: Planet Wissen

Im Stadtmuseum Hofheim lernt ihr Naturfarben kennen, erfahrt wie sie aus der Natur gewonnen werden, wie sie lichtecht werden und wie man damit malen kann. Noch bis 11.02.2018 im Rahmen der Ida Kerkovius Ausstellung „Im Herzen der Farbe“und danach in Workshops.

Termine nach Vereinbarung.

Stadtmuseum Hofheim
Burgstraße 11
65719 Hofheim
Link zum Stadtmuseum Hofheim

Besuch bei der Zauberin der Farben :: Ida Kerkovius

Mit Ida Kerkovius (1879 – 1970) zeigt das Stadtmuseum in Hofheim vom 15.10.2017 bis 11.2.2018 eine Künstlerin der Klassischen Moderne, deren Werk bis heute auf die Entdeckung durch ein größeres Publikum wartet. Sie war Schülerin bei Adolf Hölzel an der Stuttgarter Akademie und gehörte, wie ihre berühmten Kollegen Willi Baumeister und Oskar Schlemmer, zur Avantgarde der deutschen Kunst. In Hofheim im Blauen Haus hat die Zauberin der Farben einige Zeit  verbracht.

 

 

Ida Kerkovius, ebenso inspiriert durch ihr Studium am Bauhaus,  malte mit kräftigen und lebendigen Farben ihre positiven Bilder. Sie erinnern an Kinderkunst. Die Bilder zeigen ihren Ideenreichtum im Gegenstandslosen, zeigen Ihre Begabung, sich von der Natur inspirieren zu lassen. Ihre Liebe zur intensiven Farbe lässt ihre Bilder von Zuversicht und Freude sprechen. Besuch bei der Zauberin der Farben :: Ida Kerkovius weiterlesen

Waldtage im Waldnest – erster Tag: der Nestbau

Diese Mal waren es die ganz Kleinen – eigentlich nicht diese Kiddies auf die wir unser Programm zugeschnitten haben.

Es ist aber herrlich zu sehen wie schnell und voller Begeisterung die 3 – 6 Jährigen sich auf den Nestbau einlassen. Es ist Montag der erste Tag ihrer Waldwoche.  Das Nest, das heute gebaut wird, wird ihr Nest für die gesamte Woche sein.

Hau-ruck hau-ruck tönt es aus dem Unterholz.  Tatsächlich hat sich eine Gruppe Kinder einen ziemlichen Stamm vorgenommen. Er ist eindeutig zu groß, um ihn in ein Nest einzuflechten, aber die unaufgeforderte Gemeinschaftsleistung ist einfach großartig. Andere Kinder sammeln Stöcke aus dem Unterholz und bringen sie eifrig zum Platz an dem das Netz entstehen soll. Wir flechten gemeinsam die Zweige, Äste und Stöcke zum Rahmen für das Nest, so groß dass alle 17 Kinder darin Platz haben können. Es wird einen halben Meter hoch, eine richtige Burg. Waldtage im Waldnest – erster Tag: der Nestbau weiterlesen

Schulkinderexpedition in den Hofheimer Waldgarten der SDW und zum Schwarzbach

Sightseeing in der Natur.

Am 20. September treffen 58 Hofheimer Kinder Dr. Hasko Nesemann, den Wassermann von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), um mit ihm Spannendes in den heimischen Biotopen zu entdecken.

Durch den Wald und über den Waldfriedhof, in den Waldgarten und weiter zum Hofheimer Schwarzbach führt der Weg.
Ein europäischer Nerz, neugierig und verspielt,  blökende Kamerunschafe, begrüßen die Wandergruppe am Wegesrand. Bienen, die die Kinder füttern können und Schmetterlinge, die am Nektar der Buddleja naschen. Krebse, Rotalgen und kleine Wassertiere sind Bewohner im Schwarzbach, die die Kinder entdecken.

Die kleinen Forscher entdecken die Lebewesen des Bachs.
Die kleinen Forscher entdecken die Lebewesen des Bachs.

Der Wassermann  gibt viele Informationen und stiefelt mit durch den plätschernden  Bach. Natürlich wurden  alle nass! Müde von der Tour, den vielen Eindrücken und neuen Informationen, musste auf dem Rückweg niemand mehr laufen. Ein Bus nimmt die Kinder auf und bringt sie rasch zur Schule zurück.

Hier gibt es genügend Möglichkeiten, sich auszuruhen.

Schnuppe, der ecokids Meutehund, ebenso erschöpft.
Schnuppe, der ecokids Meutehund, abgekämpft.

Kindergeburtstag mit Schnitzmesser und Acrylfarben

Ob Mädchen oder Buben, viele Kinder schnitzen gerne. Toll geeignet sind Äste, die im Frühjahr nach dem Obstbaumschnitt in den Häcksler wandern würden, Holz, das nach Windbruch auf dem Boden liegt. Aber Achtung: Klaubholz, wenn es mehr als eine geringfügige Menge ist, darf man es nicht einfach mitnehmen. Es bedarf dann der Zustimmung des Eigentümers. Kindergeburtstag mit Schnitzmesser und Acrylfarben weiterlesen

Pippi Langstrumpf SommerFreizeit in Hofheim

Strömender Dauerregen hat unsere Pläne durchkreuzt, so improvisieren wir die ersten beiden von fünf Tagen mit unseren 16 temperamentvollen Teilnehmer/innen aus Migrantenfamilien im Alter von 6 – 13 Jahren im Gemeindehaus der katholischen Kirche.

Vorlesen, jeder will vorlesen aus Pippi Langstrumpf, auch wenn das mit dem Deutsch noch nicht so gut klappt. Scheu haben die Kinder überhaupt nicht. Sie sind voller Eifer. Im Kreis sitzen und zuhören, Pippi Langstrumpf SommerFreizeit in Hofheim weiterlesen

Social media & sharing icons powered by UltimatelySocial