Schlagwort-Archive: Naturpädagogik

Das wars im Sommer 2021

SOMMERCAMPS FÜR KINDER
ZWISCHEN 6 UND 12 JAHREN

Im Rahmen der Ferienbetreuung für Schulkinder haben die ecokids auch in diesem Jahr wieder ein Outdoor Ferienprogramm im Bereich der Bildung einer nachhaltigen Entwicklung (BNE) durchgeführt. Mit insgesamt 33 Kindern haben wir auf unserer Streuobstwiese 10 spannende Tage verbracht.

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Unsere Expressionismus Aktion mit dem Stadtmuseum Hofheim

Seit 11. Dezember haben wir hier eure wunderschönen und ausdrucksstarken NaturBilder gesammelt und veröffentlicht. Alle sind zu sehen in der ExpressionistenGalerie. Mitgemacht haben alle Generationen von 4 bis 86 Jahren! Das ist einfach großartig!

Unterstützt haben wir damit das Stadtmuseum Hofheim, das während des Lockdowns geschlossen bleiben musste und die aktuelle Ausstellung „HÖLLE & PARADIES. Der deutsche Expressionismus um 1918“ nur virtuell präsentieren konnte.

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Herbstferiencamp 2020

Die Wald-Müll-Expedition

Wir freuen uns außerordentlich die Arbeit der Herbstcamp Kinder zu präsentieren. Sie waren eine Ferienwoche lang mit dem Wald und seinem Zustand beschäftigt. Aufmerksam und durchaus kritisch haben sie gefilmt, was sie dort wahrgenommen haben. Der Hofheimer Förster Karlheinz Kollmannsberger steht den Kindern für ihre Fragen zur Verfügung und bringt Transparenz in die Arbeit eines Förster.

Als besondere kreative Leistung haben sie zusammen mit Urs Tilman Daun, der während der gesamten Woche die medienpädagogische Leitung hat, ihre Story vom „Hirsch Alien“ in Stop-Motion produziert.

Aber seht selbst!

…und teilt das Video eifrig, damit die Natur mehr Gerechtigkeit erfährt!

Eure ecokids aus Hofheim

Obermayr Schule im Cyperuspark

Ein ecokids Programm aus der Naturpädagogik

Über Ralf Schaab vom Hof Erbenheim, mit dem wir für Projekte  zusammenarbeiten, kam die Anfrage der Obermayr Schule eine Erkundungstour durch den Cyperuspark zu machen.

Heute nun haben die Kinder, angeleitet von Claus Heinacker, die Teiche des Geländes erkundet. Da gibt es eine Menge zu entdecken! Claus ist für die Teiche des Naturgeländes zuständig. Manchmal geht er sogar im Taucheranzug auf den Grund, um dort nach dem Rechten zu sehen.

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Bienen machen Schule

Der kleine Imkerschein

Ein Konzept zur ganzjährigen Integration der Bienen in den Schulunterricht.

Bienen an die Schule – durch die kleinen Summser selbst können Kinder den Umgang mit der Natur am besten lernen. Dieses Verständnis haben immer mehr Schulen und Bildungseinrichtungen in den letzten Jahren gewonnen. Damit die Entwicklung des Bienenvolkes von Anfang an mitverfolgt werden kann, macht es Sinn, dass die Kinder sich ganzjährig mit dem Thema beschäftigen. Sei es in Verbindung mit einzelnen Unterrichtsbausteinen oder im Rahmen des Nachmittagsunterrichts. Dem Bienenjahr angepasst findet sich für das Schuljahr immer eine spannende und interessante Aufgabe.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel dazu https://www.mellifera.de/blog/bienen-schule-blog/der-kleine-imkerschein.html

Farben aus der Natur

Bereits vor 30.000 Jahren verwendeten Menschen fein gemahlene Erde und Mineralien als Farbe. Kalk und Gips sorgten für weiße, Holz- und Knochenkohle für schwarze Farbtöne.

Hier liefert die ARD Wissenswertes zu Farben aus der Natur :: Planet Wissen

Im Stadtmuseum Hofheim lernt ihr Naturfarben kennen, erfahrt wie sie aus der Natur gewonnen werden, wie sie lichtecht werden und wie man damit malen kann. Noch bis 11.02.2018 im Rahmen der Ida Kerkovius Ausstellung „Im Herzen der Farbe“und danach in Workshops.

Termine nach Vereinbarung.

Stadtmuseum Hofheim
Burgstraße 11
65719 Hofheim
Link zum Stadtmuseum Hofheim

Waldtage im Waldnest – erster Tag: der Nestbau

Dieses Mal sind es Kindergartenkinder, die eine Woche im Wald verbringen wollen. Unseren Waldplatz erreicht,  beginnen wir mit dem Nestbau.

Voller Begeisterung stürzen sich die 3 – 6 Jährigen auf die Arbeit. Es ist Montag der erste Tag ihrer Waldwoche. Das Nest wird der Hort für die gesamte Woche sein.

Hau-ruck hau-ruck tönt es aus dem Unterholz.  Waldtage im Waldnest – erster Tag: der Nestbau weiterlesen

Schulkinderexpedition in den Hofheimer Waldgarten der SDW und zum Schwarzbach

Sightseeing in der Natur.

Am 20. September treffen 58 Hofheimer Kinder Dr. Hasko Nesemann, den Wassermann von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), um mit ihm Spannendes in den heimischen Biotopen zu entdecken.

Durch den Wald und über den Waldfriedhof, in den Waldgarten und weiter zum Hofheimer Schwarzbach führt der Weg.
Ein europäischer Nerz, neugierig und verspielt,  blökende Kamerunschafe, begrüßen die Wandergruppe am Wegesrand. Bienen, die die Kinder füttern können und Schmetterlinge, die am Nektar der Buddleja naschen. Krebse, Rotalgen und kleine Wassertiere sind Bewohner im Schwarzbach, die die Kinder entdecken.

Die kleinen Forscher entdecken die Lebewesen des Bachs.
Die kleinen Forscher entdecken die Lebewesen des Bachs.

Der Wassermann  gibt viele Informationen und stiefelt mit durch den plätschernden  Bach. Natürlich wurden  alle nass! Müde von der Tour, den vielen Eindrücken und neuen Informationen, musste auf dem Rückweg niemand mehr laufen. Ein Bus nimmt die Kinder auf und bringt sie rasch zur Schule zurück.

Hier gibt es genügend Möglichkeiten, sich auszuruhen.

Schnuppe, der ecokids Meutehund, ebenso erschöpft.
Schnuppe, der ecokids Meutehund, abgekämpft.

Pippi Langstrumpf SommerFreizeit in Hofheim

Strömender Dauerregen hat unsere Pläne durchkreuzt, so improvisieren wir die ersten beiden von fünf Tagen mit unseren 16 temperamentvollen Teilnehmer/innen aus Migrantenfamilien im Alter von 6 – 13 Jahren im Gemeindehaus der katholischen Kirche.

Vorlesen, jeder will vorlesen aus Pippi Langstrumpf, auch wenn das mit dem Deutsch noch nicht so gut klappt. Scheu haben die Kinder überhaupt nicht. Sie sind voller Eifer. Im Kreis sitzen und zuhören, Pippi Langstrumpf SommerFreizeit in Hofheim weiterlesen

ecokids‘ kleine Kräuterkunde

im Frühling Bärlauch und Scharbockskraut
im Frühling Bärlauch und Scharbockskraut

Der Bärlauch

ist eine Pflanzenart aus der Gattung Allium und somit verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch. Wikipedia

Bärlauch ist gesund und schmeckt – aber nicht verwechseln mit Maiglöckchen, diese sind giftig und führen zu Übelkeit, Erbrechen und Herzrhythmusstörungen.

Nun aber zu den Vorteilen des Bärlauchs.

Er schmeckt! Manche Stellen im Wald sind im Frühling übersäht davon, du findest üppige Flächen in saftigem Grün. Du kannst die Blätter pflücken und vollständig verwenden z.B. für Bärlauchbutter, -quark oder ein Bärlauchpesto zubereiten. Auch die Blütenknospen kannst du verwenden.

Er ist gesund! Bärlauch fördert die Verdauung, hilft bei Arteriosklerose, Bluthochdruck und Darmerkrankungen. Er besitzt ätherische Öle und positive Wirkung auf Atemwege, Leber, Galle und Magen.

Nach seiner Blüte vergilben seine Blätter, dann ist die Zeit vorbei.

 

Brunnenkresse im frischen kühlen Quellwasser
Brunnenkresse im frischen kühlen Quellwasser

Die Brunnenkresse

auch Wasserkresse genannt, ist eine als Gemüse verwendete Pflanze aus der Gattung der Kreuzblütengewächse. Sie ist eine wintergrüne Langtagpflanze, d.h. sie wartet mit Beginn der Blütenbildung bis die Tage länger werden. Ihre Nektar lieben die Bienen. Wikipedia

Die Brunnenkresse hat ihren Platz am Quellwasser, Grundwasser oder Bächen.

Sie hat einen frischen, scharfen Geschmack, der durch der erinnert geschmacklich an die Gartenkresse erinnert. Der Name Kresse kommt vom althochdeutschen Wort cresso, scharf

Du kannst sie in Suppen und Salaten verwenden oder zum Garnieren. Sie ist auch lecker mit anderen Kräutern in einem Pesto oder Quark. Sie ist ein hervorragender Vitamin-C Lieferant im Winter, da du sie auch in der kalten Jahreszeit ernten kannst.

Außerdem enthält sie Bitterstoffe, Gerbstoffe, Zucker, Ätherische Öle, Raphanol, Vitamine A, B1, B2, C und E, und Mineralstoffe wie Eisen, Iod, Phosphor und Calcium.
Also nichts wie ran an das Grünzeug!

 

Knoblauchsrauke mit Blütenknospen
Knoblauchsrauke mit Blütenknospen

Die Knoblauchsrauke

auch Knoblauchskraut, Lauchkraut, Knoblauchhederich genannt, ist auch eine Pflanzenart, die zur Familie der Kreuzblütengewächse gehört. Sie ist eine zwei- bis mehrjährige krautige Pflanze, die bis 1 m hoch wird. blüht von April bis Juli. Sie ist eigentlich eine Pflanzenart der Laubwälder, gedeiht aber besonders gut in Gebüschen und Hecken sowie an Mauern und Wegrainen, in Gärten und auf Schuttplätzen. Sie wäscht häufig zusammen mit Brennnesseln.

Zum Essen werden die Blätter von April bis Juni gesammelt.

Der scharfe Geschmack der Knoblauchsrauke ist auf ätherische Öle und das Glukosid Sinigrin zurückzuführen. Beim Kochen verflüchtigt sich allerdings der pfeffrig-knoblauchartige Geschmack. Knoblauchsrauke muss daher in rohem Zustand verwendet werden. Die feingehackten Blätter in Salatsoßen und Quark- oder Frischkäsemischungen sind sehr lecker. Die geschmacksintensiven Blüten werden verwendet, um salzige Sorbets und Salate zu dekorieren. Die schwarzen Samen der Knoblauchsrauke lassen sich ähnlich wie Pfefferkörner verwenden und haben einen sehr scharfen Geschmack. Wikipedia

 

das die kleinen Herzblättchen des Scharbockskrauts nur vor der Blüte ernten
das die kleinen Herzblättchen des Scharbockskrauts nur vor der Blüte ernten

Das Scharbockskraut

auch Feigwurz oder Frühlings-Scharbockskraut genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Hahnenfußgewächse. Es ist ein Frühjahrsblüher. Wikipedia

Seine herzförmigen, glänzenden Blättchen enthalten viel Vitamin C. Sie bereichern das Essen mit einem „herben, etwas scharfen Geschmack. Wenn man die jungen Blätter erntet, bevor die Blüten kommen, kann man sie als kleine Beigabe zu Salaten oder Quark nehmen.

In zu großen Mengen sollte man sie nicht konsumieren. Auffallend sind ihre einzeln stehenden und langstieligen, goldgelben und sternförmigen Blüten. Mit der Blüte beginnt die Pflanze in Stielen und Blättern Giftstoffe einzulagern, welche die Schleimhäute reizen. Deshalb sollten diese dann nicht mehr gegessen werden.

Getrocknetes Scharbockskraut kann man übrigens auch als Tee verwenden, da beim Trocknen die giftigen Inhaltsstoffe abgebaut werden. Dieser soll gegen Hautkrankheiten helfen.

Bist du neugierig geworden und willst die Kräuter im Cyperus Naturpark näher kennen lernen? Dann kannst du am 3. und/oder 10. Juli an unserem Workshop teilnehmen.

Sommerkräuter Workshop im CyperusNaturpark Mainz-Kastel
Sommerkräuter Workshop im CyperusNaturpark Mainz-Kastel