Achtsamkeit und Geborgenheit für 6- bis 12-Jährige. Unsere Betreuer erschließen gemeinsam mit Ihren Kindern den verantwortungsvollen Umgang zum Schutz und Erhalt der Natur. Durch die jahrgangsübergreifenden sozialen Erfahrungen werden die Kinder ganzheitlich gestärkt und erhalten emotionalen Ausgleich mit Wertschätzung der individuellen Stärken und Schwächen.
Gesunde Lebensweise schließt eine gesunde Ernährung mit ein, saisonale und regionale Küche ermöglicht die Sichtweise auf die Nachhaltigkeit des Kreislaufes und stärkt die Gesundheit und Widerstandskräfte der Kinder.
Wir freuen uns außerordentlich die Arbeit der Herbstcamp Kinder zu präsentieren. Sie waren eine Ferienwoche lang mit dem Wald und seinem Zustand beschäftigt. Aufmerksam und durchaus kritisch haben sie gefilmt, was sie dort wahrgenommen haben. Der Hofheimer Förster Karlheinz Kollmannsberger steht den Kindern für ihre Fragen zur Verfügung und bringt Transparenz in die Arbeit eines Förster.
Als besondere kreative Leistung haben sie zusammen mit Urs Tilman Daun, der während der gesamten Woche die medienpädagogische Leitung hat, ihre Story vom „Hirsch Alien“ in Stop-Motion produziert.
Aber seht selbst!
…und teilt das Video eifrig, damit die Natur mehr Gerechtigkeit erfährt!
Die regelmäßig einmal im Monat stattfindende Offene Museumswerkstatt in Hofheim
Der Fairen Markt der Möglichkeiten im Haus der Jugend
Und die Workshops für die Jugend Kultur Region Frankfurt Rhein Main
Weiter geht’s im Programm 2020
Am 11. Januar sind wir – wie jeden zweiten Samstag im Monat von 11 bis 13 Uhr – in der Offenen Museumswerkstatt im Stadtmuseum Hofheim. Wir wachsen Blumenzwiebeln und schnitzen kleine Holzschalen. Keine Anmeldung erforderlich!
Tag der Erde am 26. April zwischen 11 und 17 Uhr in Weilbach.
Internationaler Museumstag am 17. Mai, Stadtmuseum Hofheim mit Schwerpunkt Thema Vielfalt und Inklusion.
Weltbienentag 18./19./20. Mai mit Wiesenschule Eschborn.
Kreisstadtsommer Hofheim 26. Juni zwischen 15 und 17 Uhr. Wachskreiden selbst gemacht.
In den Sommerferien sind wir vom 20. bis 24. Juli wieder eine Woche im Stadtmuseum Hofheim. Anmeldung bereits möglich.
Desweiteren folgen Nachhaltigkeitstage an der Elisabethenschule, Workshops für die Jugend Kultur Region Frankfurt Rhein Main, Montessori Pädagogische Tage.
Herbstferien in Hofheim/Ts.: 25 Kinder und Erwachsene folgen dem Kooperationsangebot von Familie Marxheim, Clement Stiftung und ecokids,gemeinsam naturnahe Ferien zu verbringen.
Montag: Ausflug zum Hof Erbenheim, einem Obstbauernhof in Wiesbaden.
Ralf Schaab, der Betriebsleiter des Hofs und Inhaber führt uns persönlich über das Gelände mit Gewächshäusern, um die Tomaten vor Regen zu schützen, Kräutergarten, Kelterei und glücklichen Hühnern, die sogar grüne Eier legen. Wir ernten Kürbisse, machen eine Planwagenfahrt und essen noch zu Mittag.
Danach treten wir die Rückreise zu unserem Basislager in der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule an, um dort die Kürbisse zu schnitzen.
Wer den kleinen Naturpark in Kastel noch nicht kennt, sollte dort an einem Sonntag mal hineingehen und zwischen Teichen die Pfade entlang streifen. Es ist erstaunlich zu beobachten, wie viele Arten dort ihr Zuhause haben, obwohl dicht am Wiesbadener Stadtrand und unweit der A 671.
Wildentenfamilie, Fotos: skr
In diesem Sommer werden dort Schulkinder eine Ferienwoche verbringen können. In das Leben mit der Natur einzutauchen, für eine Gruppe von rund fünfzehn Kindern im Alter von acht bis zwölf Jahren, wird nun möglich durch den Verein Cyperus 1901, Naturefund e.V. und uns ecokids.
Es brodelt im Suppentopf
Zur Ferienwoche gehören auch das Handwerken mit Holz und Ton, das Gärtnern auf einer dynamischen Agroforst Parzelle, ernten, Kräuter sammeln und verarbeiten, Kochen auf unserer Feuerstelle und den Park in all seiner wunderbaren Vielfältigkeit und mit allen Sinnen wahrnehmen.
Ein Weidentipi wurde eigens errichtet, in das die Kinder für die Ferientage einziehen und dort ihr Basislager einrichten. Von hier aus starten sie ihre Expeditionen.
Sie erhalten ein Logbuch, in das sie ihre Beobachtungen und Erlebnisse schreiben, auch ihre Forschungsergebnisse und Rezepte aus unserer Outdoorküche sollen ihren Platz darin finden.
Damit alle Naturforscher auf dem Gelände ihren Interessen und/oder Ihrer Abenteuerlust folgen können, sind stets drei qualifizierte Betreuer bzw. Fachkundige Teil der Gruppe.
Das Abenteuer stellt sich wie von selbst beim gemeinsamen Erleben und Ausprobieren ein und – es wartet hinter so manchem Baum. Mutige dürfen die eiskalte Quellwasserdusche benutzen oder mal in einen der Teiche steigen.
Wir wissen, dass Sie am liebsten selbst teilnehmen würden, aber Sie schauen einfach sonntags zwischen elf und fünf mal rein.
Unsere Kinder werden sich gewiss noch lange erinnern an diesen Sommer 2018. So war auch die letzte Ferienwoche von der Hitze bestimmt. Im Montessori Zentrum in Hofheim haben wir unser Ferienspiel Programm dem Wetter angepasst. Ein Ausflug in den kühlen Wald macht so viel Spaß, dass er am liebsten gar nicht enden soll.
Nur der Hunger treibt uns zurück. Es gibt Pizza!
Den Teig kneten mindestens vier Kinder gleichzeitig.
23 Kinder – ein Hund – drei Teamer – Vollkornnudelsalat (mit selbst geschnibbletem Gemüse) und Quark mit süßen Pflaumen – den Wald mit verbundenen Augen ertasten – ein bisschen Landart an der großen Linde – Apfelweitschleudern (Nein, kein Frevel! Die Äpfel mussten vor ihrer Reife durch Astschnitt ihren Baum verlassen) – viel Heu und Nester darin für Kinder mit großem Spaß am Naturtag.
Wir sehen uns wieder im nächsten Jahr! Habt noch weiter schöne Ferien!
Und für die Eltern, die den Osterhasen tatkräftig unterstützt haben beim Eier färben und bemalen, haben wir einen Kiss – unsere Verbeugung vor Ihrer Leistung im täglichen Spagat zwischen Job und Familie. Diesen Spagat können wir etwas abfedern und ihre Kinder in unseren Workshops und Ferienangeboten in herzliche und qualifizierte Betreuung nehmen.
Wir haben ein Kontaktformular, über das Sie mit uns in eine erste Verbindung treten können. Sie treffen uns aber auch im Stadtmuseum Hofheim, samstags.
Wir freuen uns mit Ihnen im Gespräch über Ihre individuellen Bedürfnisse ein passende Programm zu finden, das Ihre Kinder fördert und bereichert und Sie ein wenige entlastet. Melden Sie sich!
Dieses Mal sind es Kindergartenkinder, die eine Woche im Wald verbringen wollen. Unseren Waldplatz erreicht, beginnen wir mit dem Nestbau.
Voller Begeisterung stürzen sich die 3 – 6 Jährigen auf die Arbeit. Es ist Montag der erste Tag ihrer Waldwoche. Das Nest wird der Hort für die gesamte Woche sein.
Strömender Dauerregen hat unsere Pläne durchkreuzt, so improvisieren wir die ersten beiden von fünf Tagen mit unseren 16 temperamentvollen Teilnehmer/innen aus Migrantenfamilien im Alter von 6 – 13 Jahren im Gemeindehaus der katholischen Kirche.
Vorlesen, jeder will vorlesen aus Pippi Langstrumpf, auch wenn das mit dem Deutsch noch nicht so gut klappt. Scheu haben die Kinder überhaupt nicht. Sie sind voller Eifer. Im Kreis sitzen und zuhören, Pippi Langstrumpf SommerFreizeit in Hofheim weiterlesen →
ist eine Pflanzenart aus der Gattung Allium und somit verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch. Wikipedia
Bärlauch ist gesund und schmeckt – aber nicht verwechseln mit Maiglöckchen, diese sind giftig und führen zu Übelkeit, Erbrechen und Herzrhythmusstörungen.
Nun aber zu den Vorteilen des Bärlauchs.
Er schmeckt! Manche Stellen im Wald sind im Frühling übersäht davon, du findest üppige Flächen in saftigem Grün. Du kannst die Blätter pflücken und vollständig verwenden z.B. für Bärlauchbutter, -quark oder ein Bärlauchpesto zubereiten. Auch die Blütenknospen kannst du verwenden.
Er ist gesund! Bärlauch fördert die Verdauung, hilft bei Arteriosklerose, Bluthochdruck und Darmerkrankungen. Er besitzt ätherische Öle und positive Wirkung auf Atemwege, Leber, Galle und Magen.
Nach seiner Blüte vergilben seine Blätter, dann ist die Zeit vorbei.
Brunnenkresse im frischen kühlen Quellwasser
Die Brunnenkresse
auch Wasserkresse genannt, ist eine als Gemüse verwendete Pflanze aus der Gattung der Kreuzblütengewächse. Sie ist eine wintergrüne Langtagpflanze, d.h. sie wartet mit Beginn der Blütenbildung bis die Tage länger werden. Ihre Nektar lieben die Bienen. Wikipedia
Die Brunnenkresse hat ihren Platz am Quellwasser, Grundwasser oder Bächen.
Sie hat einen frischen, scharfen Geschmack, der durch der erinnert geschmacklich an die Gartenkresse erinnert. Der Name Kresse kommt vom althochdeutschen Wort cresso, scharf
Du kannst sie in Suppen und Salaten verwenden oder zum Garnieren. Sie ist auch lecker mit anderen Kräutern in einem Pesto oder Quark. Sie ist ein hervorragender Vitamin-C Lieferant im Winter, da du sie auch in der kalten Jahreszeit ernten kannst.
Außerdem enthält sie Bitterstoffe, Gerbstoffe, Zucker, Ätherische Öle, Raphanol, Vitamine A, B1, B2, C und E, und Mineralstoffe wie Eisen, Iod, Phosphor und Calcium.
Also nichts wie ran an das Grünzeug!
Knoblauchsrauke mit Blütenknospen
Die Knoblauchsrauke
auch Knoblauchskraut, Lauchkraut, Knoblauchhederich genannt, ist auch eine Pflanzenart, die zur Familie der Kreuzblütengewächse gehört. Sie ist eine zwei- bis mehrjährige krautige Pflanze, die bis 1 m hoch wird. blüht von April bis Juli. Sie ist eigentlich eine Pflanzenart der Laubwälder, gedeiht aber besonders gut in Gebüschen und Hecken sowie an Mauern und Wegrainen, in Gärten und auf Schuttplätzen. Sie wäscht häufig zusammen mit Brennnesseln.
Zum Essen werden die Blätter von April bis Juni gesammelt.
Der scharfe Geschmack der Knoblauchsrauke ist auf ätherische Öle und das Glukosid Sinigrin zurückzuführen. Beim Kochen verflüchtigt sich allerdings der pfeffrig-knoblauchartige Geschmack. Knoblauchsrauke muss daher in rohem Zustand verwendet werden. Die feingehackten Blätter in Salatsoßen und Quark- oder Frischkäsemischungen sind sehr lecker. Die geschmacksintensiven Blüten werden verwendet, um salzige Sorbets und Salate zu dekorieren. Die schwarzen Samen der Knoblauchsrauke lassen sich ähnlich wie Pfefferkörner verwenden und haben einen sehr scharfen Geschmack. Wikipedia
das die kleinen Herzblättchen des Scharbockskrauts nur vor der Blüte ernten
Das Scharbockskraut
auch Feigwurz oder Frühlings-Scharbockskraut genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Hahnenfußgewächse. Es ist ein Frühjahrsblüher. Wikipedia
Seine herzförmigen, glänzenden Blättchen enthalten viel Vitamin C. Sie bereichern das Essen mit einem „herben, etwas scharfen Geschmack. Wenn man die jungen Blätter erntet, bevor die Blüten kommen, kann man sie als kleine Beigabe zu Salaten oder Quark nehmen.
In zu großen Mengen sollte man sie nicht konsumieren. Auffallend sind ihre einzeln stehenden und langstieligen, goldgelben und sternförmigen Blüten. Mit der Blüte beginnt die Pflanze in Stielen und Blättern Giftstoffe einzulagern, welche die Schleimhäute reizen. Deshalb sollten diese dann nicht mehr gegessen werden.
Getrocknetes Scharbockskraut kann man übrigens auch als Tee verwenden, da beim Trocknen die giftigen Inhaltsstoffe abgebaut werden. Dieser soll gegen Hautkrankheiten helfen.
Bist du neugierig geworden und willst die Kräuter im Cyperus Naturpark näher kennen lernen? Dann kannst du am 3. und/oder 10. Juli an unserem Workshop teilnehmen.
Sommerkräuter Workshop im CyperusNaturpark Mainz-Kastel